Fragen & Antworten

Es ist nicht leicht, den Zugvogel mit einigen kurzen Texten zu beschreiben. Auf unserer Internetseite können wir nur einen kurzen Einblick in unsere Lebenswelt bieten, und wahrscheinlich werden dabei mehr Fragen aufgeworfen, als beantwortet. An dieser Stelle möchten wir versuchen, einige Fragen, die uns besonders oft gestellt werden, zu beantworten. Und wenn dann immer noch nicht alles klar ist, stehen wir gerne persönlich Rede und Antwort.

Ist der Zugvogel politisch oder religiös orientiert?
Nein. Der Zugvogel ist weder kirchlich noch parteipolitisch gebunden. Wir bekennen uns zum Pazifismus und dass jeder Mensch die gleichen universellen Rechte hat. Der Zugvogel duldet weder „Standesdünkel“, noch Rassismus, völkische Ideologie oder andere menschenverachtende Einstellungen. Ansonsten ist bei uns jede Meinung willkommen und wird respektiert.

Welche Pädagogik habt ihr?
Wir verlangen keine Disziplin, sondern erwarten Verantwortungsbewusstsein. Die jungen Mitglieder sollen selbständig begreifen und selber denken, auf andere achten, die Natur respektieren und ihre eigenen Fähigkeiten entwickeln.

Wieviel kostet das Ganze?
Ein Zugvogel zu sein ist grundsätzlich nicht teuer. Unser Jahresbeitrag ist nicht hoch (derzeit für Kinder 55 Euro) und unsere Fahrten sind so billig wie möglich. Wochenendfahrten kosten zum Beispiel möglichst um die 20 Euro. Die Gruppenleiter zahlen übrigens für die Fahrten den gleichen Beitrag!
Am meisten Geld kann man mit der Zeit in Ausrüstung wie Schlafsack und Rucksack stecken. Aber diese Dinge kann man sich oftmals im Freundskreis oder über uns ausleihen – sie sollten in den ersten Monaten erfahrungsgemäß nicht überstürzt angeschafft werden. Outdoor-Ausrüstung oder Multifunktionskleidung sind meist unnötiger und überteuerter Krempel. Auf Hightech verzichten wir bewusst und grundsätzlich sollte jeder so wenig wie möglich mit sich rumschleppen, denn schließlich gilt auch: alles was man hat, muss man auf seinem eigenen Rücken tragen!

Warum sind bei euch nur Jungen?
Wir machen geschlechtsspezifische Jugendarbeit. Wir sind der Meinung, dass es für Jungen ebenso wie für Mädchen wichtig ist – und oftmals von ihnen selbst gewünscht wird – auch mal „unter sich“ zu sein. Das bedeutet für uns aber nicht, dass wir keine Fahrten und Aktionen gemeinsam mit Mädchengruppen planen und unternehmen – im Gegenteil!