Unsere Aktivitäten

Auf Fahrt gehen, Musik machen, sich zur Gruppenstunde treffen – ständig ist auf diesen Seiten davon die Rede. Doch was bedeutet das eigentlich?

Fahrt

Eine besondere Rolle spielt für uns die Fahrt. Ob am Wochenende kurzentschlossen ins Berliner Umland oder im Sommer zu fernen Zielen auf anderen Kontinenten. Immer haben wir alles, was wir dafür benötigen, im Rucksack dabei. Morgens weiß man nie, wo man die nächste Nacht verbringen wird. Ob beim Bauern in der Scheune, am Waldrand im Zelt oder in den verschneiten Alpen in der selbst gebauten Schneehöhle. Wir lassen es auf uns zukommen, und das macht den Reiz dessen aus, was wir als „auf Fahrt gehen“ bezeichnen.

Von großer Bedeutung sind dabei immer auch die Begegnungen mit den Menschen, die wir unterwegs treffen. Die Freundschaften, die man während einer mehrtägigen Reise mit der Transsibirischen Eisenbahn schließt, sind dabei genauso unvergesslich, wie die hundertfach erlebte Gastfreundschaft wildfremder Menschen in den entferntesten Ecken der Welt – oftmals über alle Sprachbarrieren hinweg.

Unsere Fahrten sind keine Reisen von Rucksacktouristen und erst recht kein „all-inclusive“ Pauschalurlaub. Wir möchten die wilde Natur kennenlernen, nachts den Sternenhimmel bewundern, unser Brot auf dem Feuer backen und unser Nachtlager an Steilklippen aufschlagen. Wir erobern Burgruinen, entdecken verlassene Schluchten und eiskalte Bergseen. Wir brutzeln unter freiem Himmel Pfannkuchen, spielen Gitarre und erzählen uns Geschichten. Wir gehen nicht in Hostels, sondern finden – nicht zuletzt durch die stets mitgeführten Instrumente – immer schnell Kontakt zu den Menschen vor Ort. Wir wollen die Menschen und die Kultur eines anderen Landes kennenlernen und nicht nur die Hotelangestellten und Folkloreabende.
Das bedeutet es für uns, ein Land zu erfahren.

Dabei sind wir nicht nur zu Fuß unterwegs. Auf Segelschiffen oder mit dem Planwagen lässt es sich ebenfalls auf Fahrt gehen.
Gute Kontakte gibt es zu den bündischen Segelprojekten der Alten Liebe in Eckernförde, der Mytilus in Hamburg oder der Falado von Rhodos in Kiel sowie zur Sæløer in Kappeln.

Und trotzdem sind unsere Fahrten nicht teuer. Wir versuchen stets, die Fahrten so sparsam wie möglich zu planen und durchzuführen. Ein schmaler Geldbeutel soll niemanden von der Teilnahme ausschließen. Aber auch die Erfahrung, dass man mit einfachen Mitteln oft sogar besser und schöner zu seinem Ziel kommt, spielt bei diesem Grundsatz eine wesentliche Rolle.

Musik

Der Zugvogel ist nicht denkbar ohne seine vielen Lieder und Sängerfeste. Seit 1955 sind insgesamt sechs Bände der Liederbuchreihe Silberspring mit Liedern des Zugvogel entstanden. Wie der Bund selbst haben sich auch die vielen selbst geschriebenen Lieder im Laufe der Zeit gewandelt und sind zeitgemäßer Ausdruck unseres Lebensgefühls. Legendär sind die Sängerfeste des Zugvogel, die viele Freunde des Bundes in ihren Bann gezogen haben.

Gruppenstunden

Die einzelnen Gruppen treffen sich einmal in der Woche, um zu spielen, zu werken, herumzualbern, die nächsten Fahrten vorzubereiten oder auch mal ein neues Lied zu lernen.
Feuer machen, Messerschmieden, Floßbauen – jede Gruppe entscheidet selbst, womit sie sich beschäftigen möchte.

Neugierig geworden? Dann komm doch einfach mal vorbei!